Rechte Seite
Zunächst wandte ich mich dem Boden zu, der von oben zwar angerostet
(1502), aber sonst okay, jedoch unter dem Innenschweller recht porös (1506)
ist. |

Bild 1502 |

Bild 1506 |
| Auch der Außenschweller war teilweise durchgerostet (1504 + 1508). |

Bild 1504 |

Bild 1508 |
| Um hier weiterzuarbeiten musste erst das alte Kotflügel-Abschlussblech
samt Antenne (1484, 1422 + 1507) entfernt werden, |

Bild 1484 |

Bild 1422 |
| danach der Außenschweller (1511). |

Bild 1507 |

Bild 1511 |
| Darunter war nur der vordere Bereich durchgerostet (1512 + 1517). |

Bild 1512 |

Bild 1517 |
| Diese Ecke wurde aus zwei selbst gefertigten Blechen nachgebaut (1518
+ 1520)... |

Bild 1518 |

Bild 1520 |
| ... und angepasst (1522). |

Bild 1522 |
|
| Dann wurden die verrosteten Partien herausgetrennt (1545), wobei sich
auch am Bodenblech angerostete Stellen zeigten, die hier herausgetrennt
(1554) |

Bild 1545 |

Bild 1554 |
| und durch ein neues Blech ebenfalls angepasst (1556/1557) |

Bild 1556 |

Bild 1557 |
| und eingeschweißt (1560) wurden, nachdem der Hohlraum fertanisiert war
(1558). |

Bild 1558 |

Bild 1560 |
| Weiter mit dem Außenschweller. Nach dem Abzinnen (1591) und Heraustrennen
des früher eingeschweißten Bleches im hinteren Bereich, dem Erneuern des
A-Säulen-Fußes und dem Einpassen des Schwellerbleches mit Kotflügel und
Tür (1592 + 1593), |

Bild 1591 |

Bild 1592 |
| wurden das neue Kotflügel-Abschlussblech und der rechte Schweller eingeschweißt
(1594). |

Bild 1593 |

Bild 1594 |
Abschließend Unterbodenschutz aufgetragen, wo es notwendig war, z. B.
das erneuerte Kotflügel-Stehblech rechts (2225)
Nun wandte ich mich dem Boden rechts zu, checkte vorher noch einmal den
Träger der Achsaufnahme hinten, da er eine (je nach Fahrstil) hoch belastete
Stelle ist. Hier (Bild 1890) fand ich außer einem Loch in einer geflickten
Stelle auch Durchrostungen von innen an der reparierten Stelle, |

Bild 2225 |

Bild 1890 |
| Diese Stelle öffnete ich dann und fand einerseits nur
Oberflächenrost an den Heizungsrohren und im hinteren Schwellerbereich (Bild
1893), andererseits auch weg gerostete Unterseite und Stehblech im Achsbereich
(1896) |

Bild 1893 |

Bild 1896 |
| Schlimm "repariert", aber äußerlich gut. Hier baute
ich alles neu (1904), incl. Stehblechunterteil und Innenblech (1900),
|

Bild 1904 |

Bild 1900 |
| und zwar mit der äußerst schwer zu findenden Lösung
des Korrosionsproblems durch Grundieren der Bleche von innen und mittels
einer Ablauföffnung (1913) an der tiefsten Stelle (1911). |

Bild 1913 |

Bild 1911 |
| Hier das Stück unter dem Beifahrersitz, leicht gesäubert
(1924). Das Plattformblech des Boden erwies sich ja als nur oberflächen-rostig,
die Hohlräume waren aber meist unten stark verrostet. Dies deutet auf eine
mangelnde Hohlraumkonservierung hin, wie ich auch so manchen Hohlraum mit
leichtem Oberflächenrost und völlig unversiegelt vorgefunden habe. Also,
den Boden aufgetrennt fand ich auch hier Oberflächenrost, das Stützblech
des Sitzes war unten weggerostet (1974). |

Bild 1924 |

Bild 1974 |
| Ich fertigte ein neues Teil an (1978), erneuerte das
Stützblech im unteren Bereich, entrostete und grundierte den Hohlraum (1982) |

Bild 1978 |

Bild 1982 |
|
und schweißte das neue Bodenblech ein (1984).
Auch das untere Ende der B-Säulen-Verstärkung war verdächtig (1897)
|

Bild 1984 |

Bild 1897 |
| hier wurde abgetrennt, entrostet und grundiert (1898)
und mit einem neuen Blech verschlossen, auch hier mit Ablauföffnung (1903).
|

Bild 1898 |

Bild 1903 |
| Interessant war die Befestigung des Sicherheitsgurtes
rechts, wie hier eine Schraube herausgedreht werden konnte, ist mir ein
Rätsel (1927). Das Gewinde muss sehr leichtgängig gewesen sein ... Sicherung
bot diese Befestigung jedenfalls nicht mehr. Von außen, also vom Radkasten
aus, war ein Deckel aufgeschweißt, der nur noch rudimentär vorhanden war
(1925). |

Bild 1927 |

Bild 1925 |
| Nach dem Reinigen mit der Zopfdrahtbürste stellte er
sich so dar (1929), von innen blieb nur ein Loch (1930). |

Bild 1929 |

Bild 1930 |
| Diese Konstruktion hat sich also nicht bewährt. Ich
nahm also ein dickes Stück Blech, in das ich das Original-Gewinde einschweißte
(1932) und setzte es mit stabilen Schutzgaspunkten bzw. -nähten wieder ein
(1933). |

Bild 1932 |

Bild 1933 |
| Vom Radhaus aus (1937) sieht man das verschlossene
Original-Gewinde, es gibt aber keine Hohlräume mehr, die wegrosten können. |

Bild 1937 |
|
Das traurige Kapitel: Die Seitenwand hinten rechts
Weiter an der Seitenwand, zuerst oben an der B-Säule. Hier gab es eine
leichte Durchrostung (1908), die herausgetrennt und durch ein neues Blech
ersetzt wurde (1909). |

Bild 1908 |

Bild 1909 |
| Danach fertigte ich ein Blech für die Seitenwand unten
an (1887), da diese Stelle zwar äußerlich gut aussah, sich nach dem Entfernen
der Verzinnung aber rostig und nicht ganz passend repariert zeigte. Wie
überhaupt an diesem Auto einige Stellen sich äußerlich als gut zeigten,
sich dann aber als gespachtelt, teilweise sogar hochwertig verzinnt, aber
darunter schlecht geschweißt und ungenügend konserviert herausstellten.
Also, das Stück der Seitenwand unten wurde autogen auf Stoß eingeschweißt,
wobei ich mir blöderweise sauber die Finger verbrannt habe. Das Ganze immer
unter Beachtung von Höhe und Richtung (1917). |

Bild 1887 |

Bild 1917 |
| Weiter hinten rechts (1845) dem Heckleuchten-Kasten,
der aus den ersichtlichen Gründen (1847) erneuert werden soll.
|

Bild 1845 |

Bild 1847 |
| Doch einfaches Heraustrennen und Ersetzen durch ein
Neuteil (1856) war nicht, es blieb keine ordentliche Kante zum Anschweißen
übrig (1852). |

Bild 1856 |

Bild 1852 |
| Gegenteil, es taten sich neue versteckte Abgründe am
Abschlussblech auf (1854). Auch die Kante nach vorn eignete sich nicht mehr
zum Anschweißen eines Neuteils (1859). |

Bild 1854 |

Bild 1859 |
| Also Blech anfertigen (1861), alte Kante heraustrennen
(1866) |

Bild 1861 |

Bild 1866 |
und neues Blech einschweißen (1869), jetzt passt auch der neue Rückleuchten-Kasten.
Bis zum Eintreffen des Bestellten Abschlussbleches wandte ich mich dann
dem Unterteil der Seitenwand zu, wo ein neues Stück fällig war (1872), da
das alte bereites geflickt und gespachtelt war, wie an dieser Stelle einiges
an vorherigen Reparaturen zum Vorschein kam. Insgesamt ist an der rechten
Seitenwand hinten doch sehr viel Arbeit entstanden, eine komplette Erneuerung
ist bei einem Neupreis von 850,- € und zusätzlichen Montagearbeiten aber
doch die teurere und nicht unbedingt bessere Alternative??? |

Bild 1869 |

Bild 1872 |
Nach dem Entfernen des Rückleuchten-Kastens kam die "professionelle"
Reparatur eines vorhergegangenen Unfallschadens zutage, hier war der Heckquerträger
nur teilerneuert worden, der Rest rostete im Verborgenen (1849). Auch die
Kante der Seitenwand hinten erwies sich beim Verzinnen als durch geschliffen,
sodass sich doch die Frage nach einem neuen Seitenteil stellt, da
auch an anderen Kanten auf diese Weise gearbeitet worden ist.
Also Notbremse gezogen - Kommando zurück: Arbeit abgeschrieben - Neue
Seitenwand bestellt.
|

Bild 1849 |
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| Bis zur Lieferung der neuen Seitenwand: Da ein neues
Abschlussblech nicht mehr als Einzelteil zu haben ist, fertigte ich ein
Blech für die Außenkante (1959) und schweißte es auf Stoß ein (1972).
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Bild 1959 |

Bild 1972 |
| Die verrostete Ecke wurde herausgetrennt, der Hohlraum
fertanisiert und grundiert (1966) und mit einem neuen Blech wieder verschlossen
(1967). |

Bild 1966 |

Bild 1967 |
| Jetzt der große Schnitt: die Seitenwand rechts herausgetrennt
(2163). Doch dieses Mal hielten sich die Schäden in Grenzen, da hier schon
mal repariert worden war (2189). |

Bild 2163 |

Bild 2189 |
| Wie allerdings die Rostvorsorge gehandhabt wurde, sieht
man an dem damals eingesetzten Blech auf der Innenseite: es gibt keine,
blankes Blech (2190) lächelte mich an! |

Bild 2190 |
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| Im hinteren Bereich ist die Wand aber schon arg weg gefressen
(2180). Hier musste ein Blech angefertigt (2172), |

Bild 2180 |

Bild 2172 |
| angepasst, bis es richtig sitzt (2178 + 79),
|

Bild 2178 |

Bild 2179 |
| das alte Blech entfernt und das neue positioniert (2182)
und dann autogen auf Stoß eingeschweißt werden (2184). |

Bild 2182 |

Bild 2184 |
| So sieht es schon besser aus (2187). Nach dem Reinigen
des Radkastens und wo nötig grundieren gab es eine Schicht Lack zum Schutz
(2198). |

Bild 2187 |

Bild 2198 |
| An der Türkante trennte ich ein marodes Stück heraus
(2199), und ersetzte es durch ein neu angefertigtes (2200). |

Bild 2199 |

Bild 2200 |
| Jetzt war natürlich die Gelegenheit günstig, im Radhaus
Unterbodenschutz aufzutragen (2219), insbesondere an Stellen, an die man
später nur sehr schwer herankommt, wie vorn unten (2221)... |

Bild 2219 |

Bild 2221 |
| ...und hinten (2222 - Suchspiel: wo war noch die Schweißnaht?).
Auch die Seitenwand erhielt eine Schicht Unterbodenschutz (2227),
|

Bild 2222 |

Bild 2227 |
| hier besonders vorn (2228) und hinten am Leuchtenkasten
(2229). |

Bild 2228 |

Bild 2229 |
| Nach Anpassen und Ausrichten der Seitenwand konnte
sie jetzt eingeschweißt werden (2145), so dass auch die rechte Seite schon
recht vollständig wirkt (2144). |

Bild 2245 |

Bild 2244 |